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Was ist Aikido ?

- Ueshiba Morihei  
  - Graduierung  
  - Bekleidung  
         
  Ueshiba Morihei  
  Begründer des Aikido. Geboren am 14. Dezember 1883 in Tanabe, Japan. In seiner Jugend um 1900 lernte er diverse Kampfkünste und errang hohe Dan-Grade in den damals namhaften und wichtigen Budo-Disziplinen. 1915 begegnete er Sokaku Takeda, einem der größten Budo-Meister seiner Zeit. 4 Jahre lang übte er den Daito-Ryu-Stil, und auch intensiv mit verschiedenen Waffen, insbesondere Ken und Yari. 1927 gründete er in Tokyo ein eigenes Dojo und hatte bis zu 500 Schüler, vor allem ausgewählte Gruppen von Offizieren des japanischen Militärs. 1942 zog sich Ueshiba auf das Land nach Iwama aus der Öffentich keit mit ein paar Schülern zurück. 1956 gab er die erste öffentliche Vorführung nach dem Krieg. Aikido wurde langsam in Europa und USA bekannt. 1961 wurde das Honbu-Dojo in Tokyo eingeweiht. Im Januar 1969 gibt er im Honbu-Dojo seine letzte öffentliche Vorführung, er starb am 26. April im Alter von 86 Jahren.
Ueshiba
     
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  Graduierung  
 

Wie in fast allen Kampfkünsten gibt es Kyu- und Dan-Grade.

Kyu-Grade werden abwärts gezählt (5-1), Dan-Grade werden aufwärts gezählt (1-9).

Beim uns in Landshut tragen alle Kyu-Grade einen weißen Gürtel, ab dem 1. Dan trägt man einen schwarzen Gürtel.

 
     
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  Bekleidung  
 

Aikido wird barfuß auf Tatamis ausgeübt. Man trägt einen Gi und einen Hakama.
Bei den ersten Trainingseinheiten sollte man einen Jogginganzug ohne Reißverschlüsse tragen. Jeglicher Schmuck ist vor Trainingsbeginn abzulegen.
Aikido wird auch mit Waffen geübt. Es gibt Bokken, Tanto und Jo.

Das Auffallendste an der Bekleidung eines Aikidokas ist sicherlich der Hakama. Der Hakama ist ein Hosenrock und das traditionelle Kleidungsstück der japanischen Samurai. Der Gi, der in den meisten anderen Budo-Künsten wie z.B. Judo oder Karate getragen wird, stellt eigentlich nur die Unterwäsche dar.

Im japanischen Mittelalter und bis an den Anfang unseres Jahrhunderts wurden die unterschiedlichsten Hakamas getragen. So gab es Hakamas für Soldaten, für Reiter als Beinschutz oder für Tanzvorführungen. Im Kampf hatte der Hakama neben seiner Schutzwirkung für die Beine noch den Zweck die genaue Stellung der Füße zu verdecken. Dies hatte eine besondere Bedeutung für den Schwertkampf, wo man aus der Position der Füße Rückschlüsse auf den kommenden Angriff oder die zu erwartende Verteidigungsstrategie ziehen konnte.

Im heutigen Aikido wird in vielen Verbänden der schwarze Hakama nur von Danträgern getragen.

Aus traditioneller Sicht allerdings ist es richtig, daß jeder Aikidoka, unabhängig von seiner Graduierung, einen schwarzen Hakama trägt. Bei dem Begründer des Aikido, Morihei Ueshiba, musste sogar jeder einen Hakama tragen.

Was bedeuten die sieben Falten im Hakama?

"Sie symbolisieren die sieben Tugenden des Budo",sagte Morihei Ueshiba.

JIN (Güte)

GI (Ehre/Gerechtigkeit)

REI (Höflichkeit)

CHI (Weisheit/Intelligenz)

Shin (Anfängergeist)

CHU (Loyalität)

KOH ( Pietät)

"In unserem täglichen Üben sollten wir uns bemühen,diese sieben traditionellen Tugenden zu vervollkommnen"

Hakama
     
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